Die FEUERCON GmbH wurde mit dem Ziel gegründet, eine möglichst realistische Ausbildung zu den Feuerwehren zu bringen. Mit einem einmaligen Konzept sollte eine feststoffbefeuerte Heißausbildung bei den jeweiligen Feuerwehren vor Ort ermöglicht werden.
Nach einer Entwicklungs- und Bauphase von rund 8 Monaten hatte Deutschlands größte, mobile und feststoffbefeuerte Realbrand-Ausbildungsanlage ihren ersten Einsatz. Und hier zeigte sich, dass diese einmalige Konzept erfolgreich wird. An einem Wochenende konnten 80 Teilnehmende der Feuerwehr Velbert realistisch im Modul "Einsatztaktik" geschult werden.
Fortan steigerten sich kontinuierlich die Ausbildungsaufträge, diverse Kunden aus den Bereichen Öffentliche Feuerwehren und auch Werkfeuerwehren werden nicht selten zu Stammkunden.
Nachdem ein Landkreis in NRW 2015 von dem Problem berichtet, das deren Atemschutzübungsstrecke für die jährliche Leistungsabnahme für mehrere Jahre wegen Baufälligkeit ausfällt, entwickelte FEUERCON eine Lösung. Die MobAS wurde entwickelt und gebaut, um sie dann den 10 Feuerwehren des Kreises in regelmäßigen Abständen zur Verfügung stellen zu können.
FEUERCON betreibt die einzige Mobile Atemschutz-Strecke "MobAS" die ALLEN Feuerwehen in Deutschland zur Verfügung steht.
Viele Stammkunden greifen jährlich auf diese Möglichkeit zurück.
Seit 2019 bietet FEUERCON auch den Verleih und die Vermietung von Atemschutztechnik an. Somit besteht nun für die Feuerwehren die Möglichkeit, die eigenen Atemschutzressourcen nicht für Ausbildung zu "verschwenden".

Ihre Ansprechpartner hinter den Kulissen
FEUERCON bezieht den neuen Standort in Mönchengladbach und bietet fortan die "Einsatzunterstützung mit Atemschutzkomponenten bei Großeinsätzen und Großschadenslagen" an. Der erste Auslandseinsatz der "MobiReal" wird im benachbarten Österreich abgewickelt. Marco Windgasse zieht sich aus persönlichen Gründen als Gesellschafter zurück.
Durch einen - vermutlich groß vorgeplanten - Einbruch und Diebstahl entsteht FEUERCON ein hoher materieller und finanzieller Verlust. Durch die Unterstützung unserer starken Partner gelingt ein Ausgleich innerhalb weniger Monate. Der Standort in Erkrath wird zum Lager, das Büro bereitet sich auf einen Umzug nach Haan vor. Trotz der Umstände steigt die Teilnehmerzahl erstmalig auf über 4.000.
Corona hat die Welt fest im Griff. Realbrandausbildungen müssen wegen ständigen Lockdowns abgesagt werden. Ein Verschieben ist aufgrund der unübersichtlichen Lage nicht sinnvoll. Die Teilnehmerzahl minimiert sich im Schnitt auf rund 1.500 pro Jahr. Die "MobAS" gewinnt durch die Ausfälle an den stationären Anlagen enorm an Bedeutung für die Feuerwehren.
Da immer mehr Anfragen für die Bereitstellung von Atemschutzgeräten für die Heißausbildung erfolgen, entsteht bei FEUERCON eine weiterer Sparte. Der Mobile Atemschutzserviece "MobAServ". Neben der ständigen Vorhaltung von 60 Komplettgeräten entsteht eine mobile Atemschutzwerkstatt, mit der die genutzten Geräte sofort vor Ort, inklusive Waschen, Desinfizieren, Prüfen und Befüllen wieder Einsatzbereit gemacht werden können.
Erste Vorstellung des Gesamtangebotes auf der Leitmesse für Arbeitsschutz, der A und A in Düsseldorf. Ausstellung und Trainingsmöglichkeiten in der "MobiReal" sowie die Vorstellung der "MobAS", die insbesondere bei Werkfeuerwehren große Aufmerksamkeit findet. Erste Mehrjahresverträge werden mit Landkreisen getroffen. Die Gesamtteilnehmerzahl liegt inzwischen bei über 3.000.
Erste Teilnahme an der Interschutz, Leitmesse für Feuerwehr und Rettungsdienst in Hannover. Hier wird von einen Landkreis eine Problemlösung angefragt, woraus der Entwurf und der Bau der Mobilen Atemschutzstrecke "MobAS" entsteht. Diese geht im November 2015 an den Start und wird Deutschlands erste MobAS, die fortan ALLEN Feuerwehren und dem THW zur Verfügung steht.
Erste Werkfeuerwehren namhafter Firmen wie AIRBUS werden aufmerksam und schnell für die nächsten Jahre zu Stammkunden. Die Zahl der Teilnehmer steigt rasant auf über 1.400 an. Sonderseminare wie DLK-Fortbildungen oder Gasmesstechnik werden ins Programm aufgenommen.
Das Konzept der mobilen Ausbildung zeigt erste Erfolge. Im ersten vollen Betriebsjahr können bereits über 600 Teilnehmer bei den jeweiligen Feuerwehren vor Ort geschult werden. Insgesamt beschäftigt FEUERCON inzwischen 12 Trainer, wovon immer ein 4er-Team die Anlage begleitet und betreibt. Christian Raaf steigt krankheitsbedingt als Gesellschafter leider wieder aus.
Gründung der FEUERCON GmbH durch Christian Raaf, Marco Windgasse und Thomas Wieshoff mit dem Ziel, eine realistische Heißausbildung zu den Feuerwehren zu bringen. Im August 2012 erfolgte nach 6 Monaten Planung und Bau der erste Einsatz der größten mobilen und feststoffbefeuerten Realbrand-Ausbildungsanlage Deutschlands bei der Feuerwehr Velbert.